Helmstedt, Stadt, Walpurgisstraße, St. Walpurgis
Kreuzförmige geschlämmte Saalkirche mit quadratischem Westturm und Rechteckchor aus Sandbruchstein Chor unter Satteldächern in Hohlpfannendeckung. Am Turm ein Knickhelm in Kupferblechdeckung mit Wetterfahne. Im Winkel zwischen Chor und nördlichem Querschiff ein späterer Sakristeianbau. In der Südwand des Langhauses profiliertes spätromanisches Rundbogenportal, im Südquerarm gotische Spitzbogentür, in der Chorsüdwand Renaissance-Portal mit Sitznischen Ende des 16. Jh.(alle zugesetzt). Teils gotische Spitzbogen-, teils große gekuppelte Korbbogenfenster der Renaissance (im 19. Jh. vereinheitlicht). Innen verputzt. An der Außenmauer befinden sich Eptaphien des 18. Jh, mit qualitativer Kurrentschrift und bildhauerischen Elementen.
Zur Kirchenausstattung gehören ein Hochaltar von 1679, zwei spätgotische Flügelaltäre sowie größtenteils Elemente aus dem 17. Jh., darunter ein Gemälde der Auferweckung des Lazarus von 1664 nach Rubens.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Helmstedt
- Adresse
- Walpurgisstraße
- Gemarkung
- Helmstedt
ÖPNV in der Nähe
- Helmstedt, Lessingstraße · 262 m
- Helmstedt, Gröpern · 302 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)