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Helmstedt, Stadt, Schuhstraße 14, Professorenhaus; "Meibom´sches Haus"

Wohnhaus · Einzeldenkmal · Helmstedt, Stadt

Zweigeschossiger Bau unter Satteldach in Krempziegeldeckung. Erdgeschoss massiv, Obergeschoss bis auf Nordgiebel in Fachwerk, jetzt vollständig verputzt, ca. 20 cm vorkragend über profilierten und verbretterten Gebälk. Südseite ab Obergeschoss mit Biberschwanz mit Segmentschnitt behangen. Als Eingang ein reich verziertes Sandsteinportal mit verkröpftem Gebälk und gesprengtem Giebel über Pilasterstellung, mit Rocaillenornamentik und Kugeln mit Flammen auf der Giebelschräge. Originale zweiflügelige Haustür mit originärer Klinke, die Rahmen der Füllungen mehrfach im Winkel gebrochen. Im Erdgeschoss schlichte Sandstein- Fenstergewände.
Rückseite mit freiliegenden Fachwerkgefüge im leicht vorkragenden Obergeschoss. Anschließender giebelständiger Erweiterungstrakt auf bauzeitlichen Werksteinsockel mit traufseitig leicht vorkragendem Obergeschoss, Fußstreben-Paaren und gefaster Schwelle. Darauf kaum noch lesbare Inschrift in Versalien, Datum abgesägt. Das Dach ist abgewalmt, im südlichen Winkel ein wohl späterer Treppenhausanbau auf Holzarkaden mit Drempel.
Weitere spätere Gebäude und Anbauten im Hof, dessen südlicher Teil mit alter Sandsteinplattenpflasterung.
In der Diele wohl spätere dreiläufige Treppe mit gegensinnigen Richtungswechsel, schönes Holzgeländer mit vasenartigen Aufsätzen, außerdem barocke Holztür. Vorlesungssaal verändert.
In Verlängerung des Hauses nach Norden ein eingeschossiger Anbau in Fachwerk mit Durchfahrt, eine Fensterachse massiv, wohl Rest des früher zweigeschossigen Nebenhauses von 1662.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Helmstedt
Adresse
Schuhstraße 14
Gemarkung
Helmstedt

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)