Helmstedt, Stadt, Schuhstraße 12
Zweigeschossiger, L-förmiger Fachwerkbau mit massiven Erdgeschoss unter abgewinkeltem Satteldach in Hohlpfannendeckung mit modernen Schleppgauben. Erdgeschoss in Bruchsteinmauerwerk mit Ziegeln durchsetzt, innen breite und tiefe, von Korbbögen überdeckte Fensternischen, Fensteröffnungen mit schlichter Sandsteinfassung. Eingangsportal aus dem 18. Jh. Fachwerk des Obergeschosses mit Fußstreben-Paaren, ca. 0,15 m vorkragend, über Balkenköpfen mit schmaler geriefelter Wulst. Schwelle und Füllhölzer an der Unterseite leicht abgerundet mit sparsamem typischem Kerbschnittmuster, an der Südseite Schwellinschrift. Traufgebälk ebenso gestaltet. An der rückwärtigen Fassade weitgehend erhaltenes, jedoch veränderter Fachwerkgefüge; im Erd- und Obergeschoss mit einzelnen Fußstreben-Paaren. Obergeschoss leicht vorkragend, Balkenköpfe abgeschrägt, Füllhölzer und Schwelle schiffskehlartig gefast. An der Nordseite massiver Kellereinbau, einhalbgeschossig versetzt, darüber eingefügtes Zwischengeschoss. Ursprünglich große Halle im Südteil des Gebäudes mit schweren Unterzügen und Kopfbändern, in der Halle barocke Türeinbauten. Zum Haus gehört der östliche dreigeschossige Seitenflügel.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Helmstedt
- Adresse
- Schuhstraße 12
- Gemarkung
- Helmstedt
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)