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Helmstedt, Stadt, Klosterstraße, Klostergebäude; Kloster St. Marienberg

Klostergebäude · Einzeldenkmal · Helmstedt, Stadt

Auf der Nordseite der Kirche gelegene ehemalige Klausur. Zweigeschossiger Putzbau, vier Flügel um den rechteckigen Kreuzganghof angeordnet, der Nordflügel nach Westen verlängert (Küchenbau) und nach Osten um einen langen Flügel ergänzt, daran auf der Südseite zweigeschossige Holzloggia und am Ende quer ein weiterer Flügel mit Torturm in der Mitte. Satteldächer, über dem Torturm Pyramidendach. Langgestreckte Nordfront auf Sockelgeschoss, Fenster z. T. als rundbogige Biforien mit Mittelsäule. Etwa mittig der Eingang, zurückgesetztes Rundbogenportal mit tonnengewölbter Loggia, darüber Marienfigur auf Konsole unter Baldachin. Innen dahinter Hauseingangsdiele mit zwei Freisäulen und Treppe, westlich anschließend Paramentensaal mit wandfester Ausstattung des 19. Jhs. Im Erdgeschoss des Ostflügels ehemaliger Kapitelsaal (heute Museum) mit doppeltem Rundbogenportal auf Mittelsäule. Im Zentrum der Anlage Kreuzgang aus vier flachgedeckten Flügeln, die Öffnungen zum Hof als Doppelarkaden mit Kleeblattbögen auf Mittelsäulen. Nord- und Ostflügel des Kreuzgangs in den Klausurbau integriert, West- und Südflügel eingeschossig unter Pultdächern. Östlich befindet sich der ehemalige Klostergarten, vom Ostflügel bis zum Chor der Basilika von einer Mauer eingegrenzt.
Kreuzgangwestflügel um 1200, die übrigen Flügel etwas jünger. Küchenbau im 15. Jh. erhöht und mit neuem Dach versehen, ferner dort außen eine Umbauschrift von 1615. Ab 1862 Umbau und umfassende Erneuerung, der Torhausflügel im Osten im 4. Viertel des 19. Jhs. angebaut.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Helmstedt
Adresse
Klosterstraße 14
Gemarkung
Helmstedt

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)