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Helmstedt, Stadt, Johannesstraße 16

Bankgebäude · Einzeldenkmal · Helmstedt, Stadt

An der Kreuzung Johannesstraße/Schöninger Straße frei stehender, unterkellerter, zweigeschossiger verputzter Massivbau auf Natursteinquadersockel unter steilem Walmdach in Biberschwanzdeckung in Segmentschnitt. Nordost- und Südostecke durch Rundtürme betont mit abschließenden welschen Hauben über Kartuschenreliefs; die anderen Fassadenecken mit Eckverquaderung. Fassade an Schöninger Straße mit reicher Natursteingliederung in Renaissanceformen. Das Erdgeschoss ist vorgezogen, der Sockel bis zur Brüstungshöhe hochgezogen. Pilaster gliedern großflächige Korbbogenfenster. Im Obergeschoss zieht sich eine Balustrade über die ganze Breite hinweg. Die Hauptpfosten stehen in der Achse der Pilaster des Erdgeschosses. Die rückwärtigen mittleren vier Fenster sind zusammengefasst, von Pilastern gegliedert und von einem Ziergiebel mit Rollwerk, Voluten, Löwenköpfen und Kartuschen bekrönt. Zwei Reliefs sind mittig angebracht, das untere ist heute verloren, das obere zeigt das Magdeburger Stadtwappen. Darüber ein großer Stufengiebel mit Quadereinfassung und Voluten, bekrönt von einer männlichen Büste und vegetabilem Ornament. An Südostecke an der Schöninger Straße ein Nebeneingang, der Haupteingang befindet sich an der Johannesstraße, über eine hohe Freitreppe zugänglich. Ein reich geschmücktes Rundbogenportal wird von Vollsäulen auf Quadern mit Löwenköpfen und ionischen Kapitellen umrahmt. Die Zwickel zeigen das Erbauungsjahr 1909. Quader mit barocken Masken tragen das die Säulen horizontal abschließende Gebälk, in ihrer Verlängerung Pyramidenaufsätze. In der Mitte eine von Voluten gezierte Kartusche mit dem Helmstedter Wappen.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Helmstedt
Adresse
Johannesstraße 16
Gemarkung
Helmstedt

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)