Helmstedt, Stadt, Friedrich-Ebert-Straße 1-4, Gruppe baulicher Anlagen
Im Zuge des Bebauungsplans der Stadt Helmstedt von 1885 entstand südwestlich der Wallanlagen ein Quartier von Villen auf einem Gebiet, das vor allem aus Gärten sowie des 1818 angelegten Alten Friedhofs von Sankt Stephani und Sankt Walpurgis bestand. Zwischen der Gustav-Steinbrecher-Straße und der Schöninger Straße an welcher seit 1858 die Eisenbahn entlang führte wuchs ein vornehmes Wohnviertel mit baumbestandenen Straßen. Die Gebäude dienten als Wohnhäuser für Lehrer, Fabrikbesitzer, Bürgermeister oder Bergwerksdirektoren. Die in Gärten frei stehenden Villen der Häuser 1-4 wurden von der Helmstedter Baufirma Döring & Lehrmann ausgeführt. Im Garten der Villa 3a steht rückwärtig ein zeitgleich entstandenes Gartenhaus.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Helmstedt
- Gemarkung
- Helmstedt
ÖPNV in der Nähe
- Helmstedt, Bahnhof · 291 m
- Helmstedt, Wilhelmstraße · 208 m
- Helmstedt, Schöninger Str. · 270 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)