Helmstedt, Stadt, Benediktiner- Klosterdomäne St. Ludgeri, Gruppe baulicher Anlagen
Beim Gebäudekomplex des Klosters St. Ludgeri handelt es sich um die Sakral-, Konvents- sowie die Wirtschaftsgebäude mit den anschließenden Klostergarten und umspannenden Klostereinfriedung der ehemaligen Benediktiner-Ordensgemeinschaft. Die Doppelkapelle sowie die St. Ludgeri-Kirche als ältester Gebäudebestand des Klosters reichen in ihrer Bausubstanz bis in die Frühromanik zurück (9. -12. Jh.) und gelten zugleich als Gründungsbauten. Nach der Reformation 1553 teilzerstört, der Großteil erhaltener Konvents- und Wirtschaftsgebäude geht auf die Neubauphase Anfang des 18. Jh. zurück. 1802 säkularisiert und anschließend bis 1977 teils als katholische Pfarrei und teils als staatliche Domäne genutzt. Durch Straßenbau 1977 wurde die Einheit des Wirtschaftshofes zerschnitten, starke Verluste durch unterlassene Bauunterhaltung, Abrisse und Neubauten. Seit 1981 Gemeindezentrum.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Helmstedt
- Gemarkung
- Helmstedt
ÖPNV in der Nähe
- Helmstedt, Bahnhof · 587 m
- Helmstedt, Ludgerihof · 218 m
- Helmstedt, Roßstraße · 330 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)