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Helmstedt, Stadt, Am Ludgerihof 1, Benediktiner-Abteikirche St. Ludgeri; Klosterdomäne St. Ludgeri

Klosterkirche · Einzeldenkmal · Helmstedt, Stadt

Abteikirche als dreischiffige, vierjochige Basilika aus Bruchsteinquadern mit zweisäuligen Stützenwechsel, geraden Chorabschluss und Querschiff mit Turm. Die Felicitas-Krypta unter der Kirche wurde um 1050 als dreischiffige kreuzgradgewölbte Halle mit Stützenwechsel und diagonal gestellten Pfeilern erbaut. Die ursprünglich der Hl. Felicitas geweihte Kirche geht im Kern auf die Basilika des 11. Jh. zurück und wurde mehrfach durchgreifend verändert, u. a. in Folge eines Brandes um 1200. Im Zuge der Reformation 1553 zerstört und zuerst nur in den Ostteilen wieder aufgebaut. Querschiff mit Vierungsturm, Seitenschiffe und Westteil von 1890-1900 in historisierender Synthese hinzugefügt. Bei einem Brand 1942 wurde die Kirche wieder erheblich beschädigt, die barocke Innenausstattung aus der zweiten Hälfte des 17. Jh. wurde dadurch zerstört. 1947/48 wurde die Kirche im Inneren wiederhergestellt. Zur Ausstattung gehören Fragmente des verzierten Gipsfußbodens aus dem 12. Jh., eine Pièta aus dem 16. Jh., ein großer Kruzifix von 1638 sowie einige barocke Großbilder und Holzplastiken, 1948 erworben.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Helmstedt
Adresse
Am Ludgerihof 1
Gemarkung
Helmstedt

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)