Helmstedt, Stadt, Altstadtbereich Ostendorf, Gruppe baulicher Anlagen
Der Altstadtteil Ostendorf zwischen Wall und Kloster St. Ludgeri ist um 1252 nach urkundlicher Erwähnung einer ehemaligen Hörigensiedlung entsprungen. Neben den Bauern ließen sich dort ab 1400 auch Handwerker, vor allem Leineweber, nieder. Das Ostendorf besteht aus nordöstlicher Richtung verlaufenden, einseitigen bebauten Straßenzug gegenüber der Klostermauer und der Ludgerischule. Die erhaltene Bebauung besteht aus bescheidenen, zweigeschossigen Fachwerkbauten des 17.-19. Jhs., teilweise massiv ersetzt oder erheblich verändert. Die frühere Bebauung wurde bei einem Brand 1652 zum großen Teil zerstört.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Helmstedt
- Gemarkung
- Helmstedt
ÖPNV in der Nähe
- Helmstedt, Bahnhof · 619 m
- Helmstedt, Ludgerihof · 226 m
- Helmstedt, Markt · 261 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)