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SUMMARY:Tag des offenen Denkmals
LOCATION:Lotzestraße 2\, 34346 Hann. Münden
DESCRIPTION:Am Sonntag\, 13. September 2026\, beteiligt sich die Stadt Hann
 . Münden am bundesweiten Tag des offenen Denkmals®. Unter dem diesjähri
 gen Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ öffnen historische Ge
 bäude\, technische Denkmale und besondere Kulturorte ihre Türen.\nZwölf
  Veranstaltungsorte sowie drei ergänzende Führungsangebote machen sichtb
 ar\, wie Verkehrswege\, Handel\, Religion\, Versorgung\, Handwerk und gese
 llschaftliche Netzwerke die Entwicklung Hann. Mündens und seiner Ortsteil
 e geprägt haben. Führungen\, Vorträge\, Ausstellungen und Mitmachangebo
 te ermöglichen spannende Einblicke in die Geschichte der Denkmale.\nEröf
 fnung auf dem DoktorwerderUm 10:00 Uhr eröffnet Bürgermeister Tobias Dan
 nenberg den Tag des offenen Denkmals auf dem Doktorwerder. Anschließend s
 pricht eine Vertreterin oder ein Vertreter der Wasserstraßen- und Schifff
 ahrtsverwaltung Weser anlässlich des Jubiläums „150 Jahre einheitliche
  Wasserbauverwaltung“.\nGegen 10:30 Uhr erläutert Stadtarchivar Stefan 
 Schäfer in seinem Vortrag „Doktorwerder – mehr als eine Insel“ die 
 historische Bedeutung des Doktorwerders.\n1. DoktorwerderÖffnungszeit: 10
 :00 bis 17:00 Uhr\nAuf dem Doktorwerder können das historische Borkenhäu
 schen\, die Werraschleuse und das historische Nadelwehr besichtigt werden.
 \nDas Borkenhäuschen wurde 1798 vom Kaufmann Friedrich Carl Wilhelm Freit
 ag als Kapelle für seine katholische Frau errichtet. Das mit Baumrinde ve
 rkleidete Gebäude war nach der Reformationszeit die erste katholische Got
 tesdienststätte in Hann. Münden. Heute wird es durch das Wasserstraßen-
  und Schifffahrtsamt Weser instand gehalten und im Rahmen der Wasserstraß
 enunterhaltung genutzt.\nDie 1881 errichtete Werraschleuse besitzt eine nu
 tzbare Länge von 49 Metern und eine Breite von 7\,30 Metern. Gemeinsam mi
 t dem Nadelwehr dokumentiert sie die historische Wasserbaukunst.\nDas Nade
 lwehr stammt aus dem Jahr 1877 und dient der Regulierung des Wasserstands.
  Die einzelnen Holznadeln ermöglichen bis heute eine flexible\, manuelle 
 Steuerung ohne mechanische oder elektrische Technik. Das Aufstellen und Le
 gen der Böcke sowie das Setzen und Ziehen der Nadeln erfolgen weiterhin v
 on Hand.\nSchautafeln\, ausgestellte Böcke und Nadeln sowie eine Fotoreih
 e veranschaulichen die Konstruktion und das Aufstellen des Wehres. Mitarbe
 itende des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Weser stehen für Fragen 
 zur Verfügung.\nGetränke und Sitzgelegenheiten sind vorhanden. Für Kind
 er im Alter von drei bis zehn Jahren werden Malbücher und Bastelbögen an
 geboten.\n2. Fachwerkhaus Lange Straße 5Öffnungszeit: 11:00 bis 16:00 Uh
 r\nAdresse: Lange Straße 5\nDas dreigeschossige Fachwerkhaus mit vorgekra
 gten Obergeschossen und Zwerchhaus wurde Mitte bis Ende des 17. Jahrhunder
 ts errichtet. Es zeichnet sich durch bauzeitliche Schmuckformen und kunstv
 olle Verstrebungen der Brüstungen im Obergeschoss aus.\nUnter dem Titel 
 „Das Stadtwohnzimmer“ werden um 11:30 Uhr\, 13:00 Uhr und 14:30 Uhr je
 weils rund 45-minütige Führungen durch das Gebäude angeboten. Die Teiln
 ehmerzahl ist auf zehn Personen pro Führung begrenzt.\nWährend der gesam
 ten Öffnungszeit findet im Erdgeschoss eine Malaktion für Kinder ab fün
 f Jahren statt. Die Teilnahme ist nur in Begleitung einer erwachsenen Pers
 on möglich. Kaltgetränke werden angeboten.\n3. SteinbrückenquartierÖff
 nungszeit: 11:00 bis 17:00 Uhr\nOrt: Untere Lange Straße und Sydekumstra
 ße\nDas Steinbrückenquartier ist ein typisches Altstadtquartier mit Fach
 werk-Blockrandbebauung in unmittelbarer Nähe zur historischen Steinbrück
 e über die Werra. Hier verlief einst die Grenze zwischen der Schlossfreih
 eit und der Stadt. Mit dem um 1250 erbauten Steinwerk befindet sich dort z
 ugleich das älteste Gebäude Hann. Mündens.\nHändler\, Gastronomen und 
 Hauseigentümer haben sich zusammengeschlossen\, um das Quartier durch gem
 einsame Aktivitäten zu verschönern und zu beleben. Die Steinbrückenquar
 tier-Fahnen stehen als sichtbares Symbol für dieses Netzwerk.\nBesucherin
 nen und Besucher können durch das Quartier bummeln und kleine Geschäfte\
 , Kunsthandwerksbetriebe und Cafés kennenlernen. Informationen zum Steinb
 rückenquartier sind bei „Fette Typen“\, „Atelier AF Kunst & Wohnen
 “ und der „Kleinen Rösterei“ erhältlich.\n4. Moschee der Türkisch
 -Islamischen Gemeinde zu Hann. Münden e. V.Öffnungszeit: 11:00 bis 16:00
  Uhr\nAdresse: Sydekumstraße 3\nIm Jahr 1783 ließ der Wirt Georg Ludwig 
 Rosenbach drei Gebäude auf der Stadtmauer abbrechen und an ihrer Stelle d
 as Hotel „Neues Sydekum“ errichten. Das mächtige\, elfachsige Gebäud
 e prägt bis heute die Uferansicht. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es Si
 tz des Gesellschaftsvereins Sydekum und um einen zweigeschossigen Ballsaal
  ergänzt. Von 1920 bis 2000 nutzte die evangelisch-methodistische Gemeind
 e das Gebäude als Kirchenraum. Anschließend wurde es durch die türkisch
 e Gemeinde zu einem muslimischen Gemeindezentrum umgebaut.\nHeute ist die 
 Moschee ein religiöser und sozialer Treffpunkt und Bestandteil des kultur
 ellen Netzwerkes der Stadt.\nUm 11:30 Uhr\, 13:00 Uhr und 14:30 Uhr beginn
 en jeweils rund 30-minütige Rundgänge. Vorgestellt werden der Gebetsraum
 \, die Waschmöglichkeiten vor dem Gebet\, die Cafeteria für Koranschüle
 r und kleinere Veranstaltungen sowie weitere Funktionsräume. Die Teilnehm
 erzahl ist auf 15 bis 20 Personen pro Führung begrenzt. Die Rundgänge si
 nd auch für Kinder ab acht Jahren in Begleitung einer erwachsenen Person 
 geeignet.\nDer Eingangsbereich ist ebenerdig. Die weiteren Räume im erste
 n bis dritten Obergeschoss sind ausschließlich über Treppen erreichbar. 
 Es wird um angemessene Kleidung gebeten. Die Gebetsräume im ersten Oberge
 schoss dürfen nur ohne Straßenschuhe betreten werden. Hausschuhe oder St
 rümpfe werden empfohlen\; ein Betreten mit nackten Füßen ist nicht erw
 ünscht. Im Gebetsraum stehen keine Stühle zur Verfügung\, es besteht je
 doch die Möglichkeit\, auf dem Teppich zu sitzen.\nAngeboten werden türk
 ische Backwaren\, Süßspeisen\, Tee und Kaltgetränke.\n5. Welfenschloss
 Öffnungszeit: 11:00 bis 16:00 Uhr\nTreffpunkt: Schlossplatz\, Eingang zum
  Museum\n1501 begann Herzog Erich I.\, die mittelalterliche Burg zum Resid
 enzschloss der welfischen Herzöge auszubauen. Nach einem Brand im Jahr 15
 60 wurde das Schloss ab 1561 im Stil der Weserrenaissance wiederaufgebaut.
  Zwischenzeitlich diente es als Kaserne\, Kornmagazin und Lagerhaus. Heute
  beherbergt es unter anderem das Amtsgericht\, das Finanzamt\, das Städti
 sche Museum\, das Stadtarchiv\, die Stadtbücherei und Teile der Stadtverw
 altung.\nUm 12:00 Uhr\, 13:00 Uhr und 14:00 Uhr finden jeweils rund 30-min
 ütige Führungen durch den Lepantosaal statt. Vorgestellt werden das Schi
 ffsgemach mit der Wandmalerei „Seeschlacht bei Lepanto“ sowie das hist
 orische Treppenhaus. Die Gästeführerinnen Dagmar Bartoschek und Elfie Be
 rg empfangen die Teilnehmenden im Foyer des Erdgeschosses am Museumseingan
 g. Pro Führung können maximal 20 Personen teilnehmen. Die Führungen sin
 d auch für Kinder geeignet.\nUm 15:00 Uhr hält Stadtarchivar Stefan Sch
 äfer im Museum den Vortrag „Einem Legionär auf der Spur“ über die S
 puren der Römer in Hedemünden.\nIn der Dauerausstellung werden Grabungs-
  und Forschungsergebnisse des erst 2003 entdeckten römischen Militärlage
 rs präsentiert. Mehr als 200 Funde geben Einblicke in das Leben im Römer
 lager.\nHinweis: Auf dem Schlossplatz befindet sich derzeit eine Baustelle
 .\n6. Evangelisch-reformierte FachwerkkircheÖffnungszeit: 11:00 bis 15:00
  Uhr\nAdresse: Burgstraße 8\nVon außen wirkt das Gebäude wie ein gewöh
 nliches Bürgerhaus. Im Inneren befindet sich jedoch ein Kirchenraum\, der
  die evangelisch-reformierte Kirche zu einem besonderen kirchengeschichtli
 chen Baudenkmal in Südniedersachsen macht.\nDer 1710 barock gestaltete\, 
 später klassizistisch beeinflusste und um 1980 neuzeitlich angepasste Kir
 chenraum verbindet unterschiedliche Epochen. Zugleich steht die evangelisc
 h-reformierte Kirche mit ihrem synodalen Zusammenschluss mehrerer Gemeinde
 n beispielhaft für ein kirchliches Netzwerk.\nDie Kirche ist zur Besichti
 gung geöffnet. Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner stehen vor Ort f
 ür Fragen zur Verfügung.\nBereits um 10:00 Uhr findet der sonntägliche 
 Gottesdienst statt.\n7. Naturdenkmal Forstbotanischer GartenÖffnungszeit:
  10:00 bis 17:00 Uhr\nAdresse: Mitscherlichstraße 5\nKurz nach der Gründ
 ung der Forstakademie im Jahr 1868 wurde der Forstbotanische Garten für L
 ehr- und Forschungszwecke angelegt. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte er s
 ich zu einem der bedeutendsten forstbotanischen Gärten Norddeutschlands. 
 Trotz späterer Flächenverluste verfügt er weiterhin über zahlreiche Ge
 hölzarten aus vielen Ländern\, insbesondere von der nördlichen Erdhalbk
 ugel.\nAls historisches Gartendenkmal ist der Forstbotanische Garten Besta
 ndteil des grünen Netzwerkes und der Bildungsinfrastruktur Hann. Mündens
 . Er dient Kindergärten\, Schulen\, beruflichen Bildungseinrichtungen\, H
 ochschulen\, Dendrologen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern als 
 Lehr- und Anschauungsobjekt.\nUm 10:30 Uhr und 15:30 Uhr beginnen jeweils 
 rund 60-minütige Führungen unter dem Titel „Neues zwischen alten Baumr
 iesen in dem über 150 Jahre alten Naturdenkmal Forstbotanischer Garten“
 .\nDer Rundgang führt auf ebenen Wegen durch den Garten. Dabei werden hun
 dertjährige Baumriesen\, Sträucher mit bunten Früchten und Herbstkrokus
 se vorgestellt. Ergänzend erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über 
 die Mündener Forsttradition sowie über Herkunft\, Nutzung und Pflege der
  Gehölze.\nTreffpunkt ist der Eingangsbereich des Forstbotanischen Garten
 s. Die Führungen sind auch für Kinder geeignet. Veranstalter ist der Fö
 rderverein Forstbotanischer Garten Hann. Münden e. V.\nDer Modellbauclub 
 Münden e. V. bietet im Eingangsbereich Getränke\, Bratwürste und Kuchen
  an. Sitzgelegenheiten sind vorhanden.\n8. Fährenpfortenturm – Hageltur
 mÖffnungszeit: 10:00 bis 17:00 Uhr\nAdresse: Fuldabrückenstraße 24\nDer
  hufeisenförmige Stadtmauerturm wurde im 14. Jahrhundert errichtet. Im Ja
 hr 1849 wurde er von 25 auf 42 Meter erhöht\, um dort Schrotkugeln im Tur
 mgießverfahren herstellen zu können. Seit 2000 wurde die ehemalige Produ
 ktionsstätte zum Museum der Arbeit ausgebaut. Nach einer umfassenden Sani
 erung erfolgte 2023 die Wiedereröffnung.\nDie überregionale Belieferung 
 mit Schrotkugeln machte den Turm zu einem bedeutenden Bestandteil frühere
 r Handels- und Versorgungsnetzwerke. Als Teil der mittelalterlichen Stadtb
 efestigung sicherte er zugleich das damalige Wegenetz.\nDie Besichtigung d
 es Museums und die Besteigung des Turms sind kostenfrei möglich. Vom Turm
  bietet sich ein eindrucksvoller Blick über die Stadt und die Flusslandsc
 haft. Gleichzeitig dürfen sich maximal 20 Personen im Turm aufhalten. Mit
 glieder der Stadtführergilde erläutern den historischen Herstellungsproz
 ess der Schrotkugeln und beantworten Fragen.\nEin rund 15-minütiger\, auc
 h für Kinder geeigneter Dokumentarfilm zeigt die Schrotkugelherstellung. 
 Für die Vorführung stehen etwa 25 Sitzplätze zur Verfügung.\nAufgrund 
 der begrenzten Personenzahl können bei der Turmbesteigung Wartezeiten ent
 stehen.\nDer Förderverein Mündener Altstadt e. V. bietet Erfrischungsget
 ränke\, Kaffee und frisch gebackene Waffeln an.\n9. PackhofÖffnungszeit:
  11:00 bis 17:00 Uhr\nAdresse: Lohstraße 17\nDas klassizistische Lagerhau
 s wurde 1839 und 1840 errichtet und ist weitgehend im Originalzustand erha
 lten. Zur Zeit seiner Planung setzte man große Hoffnungen in die Binnensc
 hifffahrt. Durch den Ausbau der Eisenbahn ab 1856 verlor diese jedoch zune
 hmend an Bedeutung. Die Werraschifffahrt kam bereits 1873 zum Erliegen\, s
 odass der Packhof nur bis 1880 seinem ursprünglichen Zweck diente. Anschl
 ießend stand das Gebäude überwiegend leer. Seit 1992 wird es insbesonde
 re für Veranstaltungen in den Sommermonaten genutzt.\nDer Packhof liegt a
 m Zusammenfluss von Werra und Fulda und steht symbolisch für den Warenhan
 del auf dem Wasser\, dem Hann. Münden einen wesentlichen Teil seiner hist
 orischen Bedeutung und seines Wohlstandes verdankt.\nDas Erdgeschoss kann 
 besichtigt werden. Der Förderverein Mündener Altstadt e. V. bietet Kaffe
 e und Kuchen an.\n10. Freimaurerloge und LogenhausÖffnungszeit: 11:00 bis
  17:00 Uhr\nAdresse: Bremer Schlagd 16\nDas außergewöhnliche Fachwerkhau
 s wurde 1729 als Gasthaus auf einer ehemaligen Stadtmauerbastion aus dem 1
 6. Jahrhundert errichtet. Ab 1808 diente es als Clubhaus und von 1856 bis 
 1872 als Obersteueramtslokal und Zollamt. Seit 1872 ist es Sitz der 1799 g
 egründeten Freimaurerloge „Pythagoras zu den drei Strömen“. Von 1992
  bis 1999 wurde das Gebäude umfassend saniert. Heute zählt es zu den pro
 minentesten denkmalgeschützten Häusern der Stadt.\nFreimaurerlogen sind 
 Teil eines internationalen Netzwerkes. Auffällig viele Logen befinden sic
 h in denkmalgeschützten Gebäuden. Am Tag des offenen Denkmals wird das M
 ündener Logenhaus vorgestellt.\nAb 11:00 Uhr beginnen im Abstand von jewe
 ils 30 Minuten Führungen durch das Gebäude. Die letzte Führung startet 
 um 16:30 Uhr. Kinder sind willkommen\; inhaltlich eignen sich die Führung
 en insbesondere für Kinder ab zwölf Jahren.\nKuchen\, Kaffee\, Tee und K
 altgetränke werden angeboten.\n11. Brennhütte OberodeÖffnungszeit: 11:0
 0 bis 16:45 Uhr\nAdresse: Untere Dorfstraße 16\, Oberode\nDie Brennhütte
  ist die einzige erhaltene Fachwerkbrennhütte in Oberode. Der letzte Ober
 öder Töpfer\, August Müller\, gab dort 1920 sein Handwerk auf. Von 1984
  bis 1986 wurde das Gebäude einschließlich der Rekonstruktion des Brenno
 fens saniert.\nOberode war über Jahrhunderte das bedeutendste Töpferdorf
  für Gebrauchskeramik und ein Zentrum der sogenannten Bauerntöpferei an 
 der unteren Werra. Das Töpferhandwerk wurde dort von 1556 bis 1920 ausge
 übt. Durch die Herstellung von Alltagsgegenständen wie Geschirr und Zier
 keramik war die Brennhütte zugleich ein wichtiger Knotenpunkt des regiona
 len Handels.\nAb 11:15 Uhr werden im Abstand von jeweils 30 Minuten Führu
 ngen durch die Brennhütte angeboten. Die letzte Führung beginnt um 16:15
  Uhr und dauert rund 30 Minuten.\n12. Römerlager HedemündenÖffnungszeit
 : 11:00 bis 14:00 Uhr\nLage: Rund 1\,8 Kilometer nordwestlich des Hedemün
 dener Ortszentrums\nDas Römerlager Hedemünden wurde vermutlich zwischen 
 11 und 7 vor Christus während der römischen Feldzüge nach Germanien unt
 er Kaiser Augustus errichtet und genutzt. Es liegt auf einer größtenteil
 s bewaldeten Erhebung im Werratal. Erhalten sind Reste der Befestigung und
  der Innenbesiedlung.\nBereits 1855 wurden in der Nähe römische Münzen 
 entdeckt. Ab 1998 führten Geländeuntersuchungen und Probegrabungen zum N
 achweis des ersten in Niedersachsen gefundenen Römerlagers.\nUm 11:00 Uhr
 \, 12:00 Uhr und 13:00 Uhr beginnen jeweils rund 45-minütige Führungen u
 nter dem Titel „Die spinnen\, die Römer – sie waren hier und keiner h
 at damit gerechnet!“. Dabei erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes üb
 er die Marschrouten und den Tagesablauf römischer Legionäre sowie über 
 die Arbeitsweise der Archäologie.\nDie Gästeführerin Klaudia Eilhauer-K
 syk empfängt die Teilnehmenden am Haupteingang des Römerlagers. Pro Füh
 rung können maximal 20 Personen teilnehmen. Das Angebot ist auch für Kin
 der ab zehn Jahren geeignet.\nDas Betreten des Geländes erfolgt auf eigen
 e Gefahr. Festes Schuhwerk ist unbedingt erforderlich.\nParkmöglichkeiten
  befinden sich in der Hans-Heiner-Müller-Allee in Hedemünden. Von dort f
 ührt ein rund 1\,2 Kilometer langer Fußweg zum Haupteingang des Römerla
 gers. Alternativ stehen Parkbuchten im Kirchweg zur Verfügung.\nFührungs
 angebote „Unterwegs“A) Versorgung\, Verbindung\, Verkehr – NetzWERKE
  in BonaforthBeginn: 11:00 Uhr\nDauer: rund zwei Stunden\nFührung: Angela
  Sohnrey\, Ortsheimatpflegerin\nTreffpunkt: Dorfgemeinschaftshaus Bonafort
 h\, Bonaforther Straße 81\nIm Laufe der Jahrhunderte haben sich die Verke
 hrswege und die Infrastruktur in Bonaforth mehrfach verändert. Neue Netzw
 erke führten zur Errichtung zusätzlicher Bauwerke\, während Gebäude un
 d Bauteile überholter Strukturen verschwanden.\nBei einem geführten Orts
 rundgang werden neue\, historische und nicht mehr vorhandene Netzwerke sow
 ie ihre Geschichte und Bedeutung vorgestellt. Die zugehörigen Bauwerke un
 d erhaltenen Relikte werden gemeinsam betrachtet.\nKinder sind willkommen.
  Die Inhalte der Führung sind jedoch in erster Linie für Erwachsene aufb
 ereitet.\nB) Wie Münden mit der Welt verbunden warBeginn: 11:00 Uhr\, 13:
 30 Uhr und 15:30 Uhr\nDauer: jeweils rund 45 Minuten\nFührung: Marie Anne
  Langefeld und Martina Pakusch\nTreffpunkt: Hochwassermarken am Packhof\, 
 Lohstraße 17\nWo heute Spazierwege entlangführen\, bestimmten früher Sc
 hiffe\, Händler und Waren das Bild der Stadt. Die Schlagden waren Hann. M
 ündens Tor zur Welt und das Zentrum des Warenhandels.\nDie beiden Gästef
 ührerinnen vermitteln in historischer Schiffergewandung die Geschichte de
 r Schlagden und ihre Bedeutung für die Entwicklung der Stadt. Ergänzend 
 kann eine kleine Fotoausstellung im Haus der Fischfreunde in der Speckstra
 ße 10 besucht werden.\nC) Der Bahnhof Hann. Münden in den vergangenen 17
 5 JahrenBeginn: 11:30 Uhr und 14:30 Uhr\nDauer: jeweils rund 45 Minuten\nF
 ührung: Thomas Tölle und Carl Jäger\nTreffpunkt: Vereinshaus des Modell
 bauclubs Münden e. V.\, Mitscherlichstraße 5A im Forstbotanischen Garten
 \nAb Mitte des 19. Jahrhunderts veränderte die Eisenbahn die Infrastruktu
 r der deutschen Länder grundlegend. Sie ermöglichte schnelleres Reisen u
 nd einen effizienteren Transport von Gütern.\nAnhand historischer Bilder 
 und Fotografien vermittelt die Führung Wissenswertes über die Entwicklun
 g des Bahnhofs Hann. Münden in den vergangenen 175 Jahren.\nDas Angebot i
 st für Kinder ab fünf Jahren geeignet. Die Teilnehmerzahl ist auf 18 bis
  20 Personen begrenzt.\nVom Treffpunkt bis zum Bahnhof ist ein rund 350 Me
 ter langer\, teilweise ansteigender Fußweg zurückzulegen. Bei Regen kann
  die Strecke abschnittsweise matschig und rutschig sein.\n\nVeranstalter: 
 Hann. Münden Marketing GmbH\n\nEintritt: kostenfrei\n\nhttps://niedersach
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