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Hedemünden, An der Michaeliskirche 2, St. Michaelis

Kirche · Einzeldenkmal · Hann. Münden, Stadt

Saalkirche aus grob behauenen Sandsteinblöcken, mit ziegelgedecktem Mansarddach und aangesetztem Westturm mit geschweifter verschieferter Turmhaube. Im Kern ein Bau von 1210, der über den Resten einer noch älteren Saalkirche mit Apsis und querrechteckigem Westbau (romanische Fundamente ergraben) erbaut wurde. Von diesem Bau sind Teile u. a.in der Nordwand und im Westturm erhalten. Der Ostabschluss etwa 1300 erneuert, das spitzbogige Mittelfenster umgeben von Resten einer hochgotischen Ausmalung: Maria mit Kind, wohl hl .Michael, Katharina und Christophorus, darüber wohl die Stifter; darunter auf der Südseite eine Kreuzigung mit Maria und Johannes, im Fenstergewände Rankenmalerei. Eine kleine bienenkorbförmige Schlagglocke mit Inschrift aus der Zeit um 1300 erhalten. Prägender Umbau 1725 (d) durch den Neubau des Daches, Vergrößerung der Fenster und Aufsatz des Turmhelms 1780 (a). Seitdem eine geräumige, mit hölzerner Tonne gewölbte Saalkirche. Die Ausstattung stammt überwiegend ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert: Altarwand mit eingebauter Renaissance-Kanzel; im Westen auf der umlaufenden Empore Orgelprospekt, im Mittelteil von 1746.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Hedemünden
Adresse
An der Michaeliskirche 2
Gemarkung
Hedemünden

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)