Hann. Münden, Burgstraße 13
Freistehender traufständiger viergeschossiger Fachwerkbau mit Satteldach in Ziegeldeckung. Geschosse kräftig vorkragend über geschnitzten Balkenköpfen, dazwischen vergleichsweise schlichte Füllhölzer mit Schiffchen. In den Brüstungsfeldern des ersten Obergeschosses symmetrische Fußbänder und dazwischen Hängezapfen, im zweiten Obergeschoss nur V-förmig angeordnete Fußbänder, im dritten Obergeschoss Andreaskreuze. Mehrere Inschriften auf den Schwellen:
1.OG: "QUE DEDIT HAS AEDIS DOMINI BENEDICTIO, SERVET, ARCEAT, HISCE FAMEM, PESTEM, IGNEM ET NOXIA QVAEVIS" (Wie hat doch der Segen des Herrn dieses Haus entstehen lassen; er behüte es, er möge von ihm fern halten Hunger, Pest, Feuer und alle Art Schäden.)
2.OG: "DVRCH WEISHEIT WIRD EIN HAVS GEBAVET VND DVRCH VERSTAND ERHALTEN"
3.OG: "DER HERR BEHVTE VNSEREN AVSGANG VND EINGANG . 121 VB"
Errichtet um 1700, Haustür aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts (heute auf die Hofseite umgesetzt).
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Münden
- Adresse
- Burgstraße 13
- Gemarkung
- Münden
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)