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Hann. Münden, Auf der Trift 12, St. Matthäus

Kirche · Einzeldenkmal · Hann. Münden, Stadt

Am höchsten Punkt Hermannshagens errichteter freistehender Kirchensaal mit nebenstehendem hohen Turm. Betonrahmen, Fassaden aus graugelben handgezogenen Klinkern gemauert, großzügige und belebte Fensterelemente. 1954 Gründung der St. Matthäus-Kirchengemeinde, 1960 (i) bis 1962 Fertigstellung des Kirchenneubaus . Der Innenraum der Kirche, mit schmalen Fenstern unterhalb des Deckensturzes, sollte wegbegleitend wirken: Ein von Bildhauer Zimmermann geformtes Bronzekreuz zeigt neben der Gestalt des Gekreuzigten links und rechts ablehnende und zustimmende Gestalten. Vom Altar aus blickt man auf ein großes rundes Betonglasfenster. Die moderne und schlichte Innenausstattung wurde durch das monumentale Gemälde „Die Bergpredigt“ des Malers Heinrich Pforr ergänzt. Es schmückt die eine Längsseite des Schiffes seit 1989 (ursprünglich hing es etwa seit 1932 in der St. Ägidien-Kirche in Münden). Ein bis 2010 in der Vorhalle stehender Altar von 1405, der aus der Kapelle zum HL. Geist aus Münden stammt, befindet sich jetzt in der St. Blasius Kirche.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Münden
Adresse
Auf der Trift 12
Gemarkung
Münden

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)