Hann. Münden, Aegidiiplatz, St. Ägidienkirche
Einschiffige Saalkirche aus Naturstein mit Satteldach in Ziegeldeckung; mit rechteckigem Chorschluss unter etwas niedrigerem Satteldach und seitlich angestelltem hohen Oktogonal-Turm; die hierin im Erdgeschoss befindliche nördliche Sakristei mit 5/8-Schluss. Erbaut 1684 (i) auf den Resten des spätgotischen, im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Vorgängerbaus. Der im Kern noch spätgotische Turm wurde 1729 um zwei vorkragende verschieferte Fachwerkgeschosse und die barocke Haube erhöht. Entwidmet 2006. An der Nordseite haben sich einige barocke Grabplatten erhalten, u.a. die des Dr. Johannes Andreas Eisenbart (gest. 1727). Der ehemalige Kirchhof wurde 1597 als Pestfriedhof angelegt.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Münden
- Adresse
- Aegidiiplatz
- Gemarkung
- Münden
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)