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Hameln, Stadt, Wohnhäuser Thietorstraße, Gruppe baulicher Anlagen

Häuserzeile (Baukomplex) · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Hameln, Stadt

Die nördliche Häuserzeile der Thietorstraße liegt direkt hinter einer Kreuzung in der Verlängerung der Baustraße. Die Thietorstraße weitet sich Richtung Westen auf. Durch den Anschluss an die an dieser Stelle eine Rundung bildende Stadtmauer ergeben sich von Osten nach Westen abnehmende Parzellentiefen, die bis ins 20. Jahrhundert dicht bebaut waren. Die Häuserzeile weist eine lediglich durch wenige Traufgassen unterbrochene, geschlossen, aus dem Zeitraum zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert stammende Bebauung auf. Bei der überwiegenden Mehrheit der Bauten handelt es sich um traufständige, zwei- bis dreigeschossige Fachwerkgebäude. Einige der Bauten besitzen eine Stockwerksauskragung und Utlucht. Stellenweise sind die Gebäude reich verziert. Bei wenigen Gebäuden ist die Hofzufahrt noch ablesbar. Gelegentlich weisen die Fachwerkgebäude ein einstöckiges, zweigeschossiges Unterbaugerüst auf. Vereinzelt sind bauzeitliche Türen sowie nachträgliche Türerneuerungen aus dem 19. Jahrhundert erhalten. Gelegentlich besitzen die Bauten Zwerchhäuser. Die Dachlandschaft der Baustraße besteht aus Sattel- und Walmdächern.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Hameln
Gemarkung
Hameln

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)