Hameln, Stadt, Wohnhäuser Baustraße 2-9, Gruppe baulicher Anlagen
Zwischen Neuetorstraße und Emmernstraße bildet eine geschlossene Häuserzeile den nördlichen Abschluss der Baustraße. Die schmalen, sehr langgestreckten und bis zum Kastanienwall reichenden Parzellen besitzen wechselnden Breiten. Vielfach war der rückwärtige Bereich mit mehreren, teils kleinformatigen, teils die volle Breite der Parzelle ausfüllenden Gebäuden bebaut. Die Baustraße weist eine lediglich durch schmale Traufgassen unterbrochene, geschlossene aus einem Zeitraum vom 17. bis ins 19. Jahrhundert stammende Bebauung auf. Die nördlich der Straße stehenden Gebäude bilden eine große Bandbreite von Bautypen und Bauformen mit unterschiedlicher Kubaturen, Anordnungen sowie Trauf- und Firsthöhen ab. Die Mehrheit der Wohn- und Geschäftsbauten wurde in einem Zeitraum vom 18. bis ins 19. Jahrhundert errichtet. Überwiegend besteht die nördliche Bebauung der Baustraße aus traufständigen, zwei- oder dreigeschossigen Fachwerkbauten. Vereinzelt weisen die Bauten eine Utlucht, seitliche Hofzufahrten sowie Stockwerksauskragungen auf. Stellenweise sind die Gebäude reich verziert. Lediglich das Erdgeschoss des ältesten, traufständigen Fachwerkgebäudes besteht aus einem einstöckigen, zweigeschossigen Unterbaugerüst. Nur wenige Bauten weisen eine aus dem 19. Jahrhundert stammende Tür oder eine aus um 1900 stammende Schaufenstereinfassung auf. Die Dachlandschaft der Baustraße besteht überwiegend aus Satteldächern. Vereinzelt besitzen die Bauten Zwerchhäuser.
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- Gemarkung Hameln
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)