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Hameln, Stadt, WGH Emmernstr. 15-19, 26-30, Gruppe baulicher Anlagen

Häusergruppe · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Hameln, Stadt

Der nördliche, breite Straßenabschnitt der Emmernstraße entstand nach einem Durchbruch der bis dahin durchgängig bebauten Baustraße um 1900. Auf rechteckigen Parzellen wurden die, die Nachbarbebauung überragenden, dreigeschossigen, Gründerzeitbauten errichten. Die Gebäude vereinen sowohl eine Wohn- als auch eine Geschäftsnutzung. Die geschlossene, südliche Häuserzeile besteht aus identisch aufgebauten Putzbauten mit reichem Stuckdekor und Erker. Abgeschlossen werden die Bauten durch ein Satteldach, welches durch Zwerchhäuser und Schleppgauben durchbrochen wird. Die geschlossene, westliche Häuserzeile ist ungleich heterogener. Die ziegelsichtigen Bauten besitzen Zierelemente aus Naturstein, Erker sowie teilweise Zwerchhäuser. Abgeschlossen werden die Gebäude durch bauzeitliche Flach- und Mansarddächer. Ein Seitenflügel bildet den westlichen Abschluss der Häuserzeile Richtung Norden. Im Gegensatz zur östlichen Häuserzeile endet die westliche nicht am nördlich anschließenden Kastanienwall. Zurückzuführen ist dies auf das Bestehen von Relikten der Stadtmauer sowie eines Turmes. Diese verdeutlichen die ehemalige, bis ins 19. Jahrhundert bestehende Stadtgrenze.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Hameln
Gemarkung
Hameln

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)