St. Josef-Kirche
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Die aus städtebaulichen Gründen straßenparallel und deshalb genordet 1710 an die Burgstraße gebaute ehemalige Dominikaner-Klosterkirche, heute katholische Pfarrkirche St. Joseph, ist ein Saalbau in verputztem Bruchstein auf rechteckigem Grundriss mit leicht gerundetem Chorschluss unter Satteldach. Am Chor ist das Dach abgewalmt und trägt einen Glockenreiter mit offener Laterne und hohem achtseitigen Helm. Der Chor ist durch zwei, die Längsseiten durch je vier rundbogige Fenster beleuchtet. In einer Nische im südlichen Giebel über dem Haupteingang befindet sich eine Sandsteinfigur des hl. Dominikus. Im Innern Das stuckverzierte Spiegelgewölbe ist von rundbogigen Stichkappen angeschnitten, die ausgemalte Wandfelder bilden. Der Innenraum ist mit einheitlicher barocker Ausstattung versehen, aus der insbesondere der reich plastisch gestaltete Hochaltar (1722), zwei Nebenaltäre (um 1722), die Kanzel (1716) und der Orgelprospekt (um 1720) herausragen.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Gronau, Nr. 77
- Adresse
- Burgstraße 8
- Gemarkung
- Gronau
- Baujahr
- 1710
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)