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Mühle Brüggen

Mühlenanlage · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Gronau (Leine), Stadt

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Südlich des Rittergutes Brüggen an der Leine gelegene Mühlenanlage. Das Hauptgebäude, ein drei- bis viergeschossiger, mehrteiliger Massivbau überspannt den Mühlenstau des südlich von der Leine abgezweigten Kanals, Mauerwerk aus Kalksteinquadern, z. T. Putz mit Quaderimitation auf Werksteinsockel unter Sattel- und Krüppelwalmdächern. Baukörper durch Lisenen, Geschossgesimse und Ortgangfriese gegliedert. Westliche Traufseiten im Sockelbereich mit angeböschten Stützpfeilern. Inschriftlich datiert 1869. Östlich davon direkt am Mühlenstau befindet sich das ehemalige Wohnhaus des technischen Leiters, ein zweigeschossiger Putzbau in Quaderimitation auf Kalksteinsockel unter Halbwalmdach, Mittelrisalit an der südlichen Traufe, Gliederung der Fassaden wie Hauptgebäude, erbaut um 1870. Im südlichen Bereich der Anlage stehen zwei Speichergebäude, zweigeschossige Putzbauten mit Quaderimitation, das westliche Gebäude erbaut um 1870, das östliche mit angebautem Stalltrakt, inschriftlich datiert 1909, zu Wohnzwecken umgebaut.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Brüggen, Nr. 25
Gemarkung
Brüggen
Baujahr
1869

Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)