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Maria zu den Sieben Bergen

Kirche (Bauwerk) · Einzeldenkmal · Gronau (Leine), Stadt

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Am östlichen Rand des alten Ortskerns auf einer kleinen Anhöhe gelegener Saalbau mit im Osten eingezogenem rechteckigen Chor, jeweils zweiachsig in Bruchstein mit Eckquaderung unter Satteldach; im Westen auf eingezogenem annähernd quadratischen Grundriss dreigeschossiger Turm in verputztem Bruchstein unter Pyramidendach, dessen Spitze achtseitig ist. Das Kirchengebäude ersetzte bereits 1505 eine hölzerne Kapelle, um 1600 wurde es nach Westen erweitert. Der Chor musste 1688 aufgrund der Beschädigungen infolge des Dreißigjährigen Krieges erneuert werden, 1711 folgte die Erneuerung des Saals. Die Ausstattung des flachgedeckten Innenraums mit in Holz ausgeführtem Kanzelaltar, Taufe, dreiseitiger Empore und Gestühl stammt überwiegend aus Instandsetzungen der Jahre 1846 und 1874. Die Orgel wurde 1746 gebaut, das Werk hinter dem Prospekt mehrfach erneuert.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Brüggen, Nr. 183
Adresse
Zum Lee 15
Gemarkung
Brüggen
Baujahr
1505

Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)