Gutsanlage Haus Escherde
Aufnahme: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
An der Westseite des Hildesheimer Waldes gelegener Ort, dessen Bild von der Anlage eines ehemaligen Benediktinerinnenklosters, später Domäne, geprägt ist. Eine 1703 und 1725 datierte Bruchsteinmauer umschließt fast vollständig ein großes Gelände mit Kirche (vollendet 1693), Konvent, Propstei, Gärtnerhaus sowie einem Taubenhaus; die Gebäude des 17. und 18. Jh. sind in verputztem Bruchstein ausgeführt. Nördlich und südlich davon befindet sich je ein Wirtschaftshof, daneben erstreckt sich ein Park mit Gewässeranlagen, im Westen ein Mühlenstau. Das um 1200 gestiftete und 1236 an seinen heutigen Ort verlegte Kloster gelangte nach der Hildesheimer Stiftsfehde an die Calenberger Herzöge und wurde 1543 reformiert. Nach der Rekatholisierung 1643 wurde zwischen 1680 und 1751 die gesamte Anlage neu errichtet. 1810 wurde das Kloster säkularisiert, 1837 an den König von Hannover verkauft und als Staatsdomäne genutzt.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Haus Escherde, Nr. 21
- Gemarkung
- Haus Escherde
- Baujahr
- 1200
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)