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Gut Rheden - Gutspark

Gutspark · Einzeldenkmal · Gronau (Leine), Stadt

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Landschaftspark der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der sich östlich des Dorfkerns und der Gutsanlage auf ansteigendem Höhenzug erstreckt. In typischer Manier der Zeit landschaftlicher Gartengestaltung wechseln sich offenene Wiesenpartien mit hainartigen, locker bepflanzten Bereichen und waldartigen Quartieren ab. Ein lebendiges Erschließungssystem aus geschwungenen und geraden Wegen führt durch die Anlage. Unweit des sog. Schlösschens Halbrund-Grotte als Sitznische und Verweilort, zahlreiche Solitärpflanzungen (darunter Lärchen). Eine dominante Linden-Allee prägt den östlichen Randbereich des Parks. Hier wurde als Staffage der so genannte Türkenstein, eine Sandsteinstele auf flacher Basis mit der Aufschrift "A v R 1564" (Antonius von Rheden) angeordnet (Verbleib unklar). An zahlreichen Orten wurden Möglichkeiten des Ausblicks in die umgebende Landschaft des Leinetals mit Külf und den Sieben Bergen als Attraktion geschaffen. Gewölbter Eiskeller im nördlichen Parkbereich; Hainbuchenhecke grenzt den Gartenbereich des Brauhauses ab von der Parkanlage. Östlich des Schlösschens Wiesenflächen (Bowling Green) mit Solitärbäumen (v.a. Lärchen); als Abgrenzung des Kirchhofes Kastanie, Platane und Spitzahorn östlich des Kirchenbauwerks angeordnet. Ein Steinbruch auf dem waldartigen Geländebereich des Parks lieferte jahrhundertelang Baumaterial.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Rheden, Nr. 268
Adresse
Schlossallee
Gemarkung
Rheden
Baujahr
1564

Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)