Gronauer Viereck
Aufnahme: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
In der Mitte der Altstadt Gronaus auf rechteckigem Grundriss angelegte platzartige Anlage um die St. Matthäus-Kirche mit der ehemaligen Schule, einem ehemaligen Brauhaus und Wohn- bzw. Wohn-/Wirtschaftsgebäuden. Am Leineübergang Empne befand sich bereits im 13. Jh. eine Burg, die 1279 vom Braunschweiger Herzog Albrecht zerstört wurde. Der Hildesheimer Bischof Siegfried II. baute sie wieder auf, vergrößerte den Besitz und gab 1297/98 der nun Gronau genannten Siedlung Stadtrechte, in der sich auch die Burgmannen Ernst und Arnold Bock ansiedelten und von hier aus den bedeutenden Fernweg kontrollierten. Das"Gronauer Viereck" um die St. Matthäus-Kirche bildet den Mittelpunkt des „Gronauer Stadtkreuzes“ auf dem sogenannten Leinewerder, dessen Struktur und Befestigung durch Wälle und die umgebenden, durch Gräben erweiterten Wasserläufe bis heute im Stadtbild nachvollziehbar ist.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Gronau, Nr. 1
- Gemarkung
- Gronau
- Baujahr
- 1279
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)