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Ehemaliges Dominikanerkloster

Klosteranlage · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Gronau (Leine), Stadt

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Im Südosten des alten Ortskerns gelegenes ehemaliges Dominikanerkloster. Die genordete, 1710 firstparallel an die Burgstraße gebaute Klosterkirche, heute katholische Pfarrkirche St. Joseph, bildet mit dem zweigeschossigen gewinkelten Konventsgebäude einen nach Süden offenen Hof. Die Gebäude sind in verputztem Bruchstein errichtet. Nördlich davon befand sich ein Wirtschaftshof mit Stallgebäuden. Den Eingang zum Gelände nördlich der Kirche flankieren die 1741 datierten lebensgroßen Statuen des hl. Dominikus und des hl. Thomas von Aquin auf hohen Pfeilern aus Sandstein. Südlich der Kirche grenzt eine zwei Meter hohe Bruchsteinmauer den ehemaligen Klostergarten von der Burgstraße ab. Das Kloster wurde 1680 gegründet und Anfang des 19. Jh. aufgegeben, als Sitz des Landratsamtes des ehemaligen Kreises Gronau genutzt und in ein katholisches Stift mit Schule umgewandelt.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Gronau, Nr. 5
Gemarkung
Gronau
Baujahr
1680

Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)