Klauskapelle
Die Klauskapelle in Goslar ist eine romanische Kapelle aus dem 12. Jahrhundert, die ursprünglich als Torkapelle des Klaustores diente und Teil der südlichen Stadtbefestigung war. Nach der Zerstörung der Johanniskirche 1527 wurde sie 1537 den Bergleuten des Rammelsbergs als Andachtsstätte überlassen. Sie diente fortan für Schichtgebete und Festgottesdienste. Baulich zeichnet sich die Kapelle durch ihre schlichte rechteckige Form aus Bruchsteinmauerwerk aus. Die südliche Wand war einst Teil der Stadtmauer und weist noch vermauerte Schießscharten auf. Heute gehört die Klauskapelle zur evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Frankenberg und wird für besondere Gottesdienste und zur Pflege der Bergbautradition genutzt. Ein bedeutendes Ereignis war der Abschiedsgottesdienst der Bergleute nach der letzten Schicht am Rammelsberg im Jahr 1988. Besichtigungen und Führungen auf Anfrage. Schlüssel beim Schuhmacher Oberle neben der Klauskapelle.
- Adresse
- Bergstraße 40, 38640 Goslar
- Website
- www.harzinfo.de/
Quelle: Harzer Tourismusverband e.V., Niedersachsen Hub (Lizenz CC BY)