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Goslar, Stadt, Jakobikirchhof, St. Jakobi-Kirche

Kirche · Einzeldenkmal · Goslar, Stadt

Pfarrkirche, ab dem späten 11. Jahrhundert auf Initiative des Bischofs Hezilo von Hildesheim errichtet; ursprünglich romanische, dreischiffige Basilika, Westbau im 12. Jahrhundert errichtet. Flachdecke des Mittelschiffs um 1250 durch ein frühgotisches Kreuzrippengewölbe ersetzt. Chor und Apsis ab 1335 abgebrochen und durch gotischen Neubau mit Polygonalschluss und Maßwerkfenstern ersetzt. 1506 - 1512 Umbau zur Hallenkirche durch Abbruch der romanischen Seitenschiffe und Neubau von höheren und breiteren Seitenschiffen, Südportal mit aufwendig gestalteter Vorhalle. Ab 1529 infolge der Reformation evangelisch-lutherisch, nach 1803 wieder römisch-katholisch genutzt. Im 18. Jahrhundert neues durchgehendes Dach, Abbruch der noch vorhandenen Querhausgiebel.
Dreischiffige Hallenkirche mit vier Jochen Kreuzgewölben, Westbau mit Doppelturmfront mit runden Turmhelmen. Fassade in Bruchsteinmauerwerk, Spitzbogenfensteröffnungen. Innenräume nach 1803 mit Innenausstattung aus dem Riechenberger Kloster, darunter eine Pieta aus dem frühen 16. Jahrhundert von Hans Witten, sowie barocke Seitenaltäre, Gestühl und Beichtstuhl. Lutherische Kanzel, Taufbecken und Orgelprospekt aus der Renaissancezeit.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Goslar
Adresse
Jakobikirchhof
Gemarkung
Goslar

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)