Goslar, Stadt, Glockengießerstraße, Jüdischer Friedhof Goslar
Zwischen Glockengießerstraße (nördliches Endstück) Abzucht und Stadtmauer gelegenes Areal von 1632 qm. Gräber z.T. im Hang des Stadtwalls. 1610 erklärt die Stadt, daß ein Friedhof ausgewiesen werden soll. 1718 erste Erweiterung. 1870 findet eine weitere Erweiterung statt. 1905 wird der Friedhof dann nach Norden erweitert. Von den 147 erhaltenen Grabsteinen stammt der älteste von 1649. Zahlreiche Grabsteine seit der Mitte 19. Jahrhunderts. Die letzte Beisetzung fand 1970 statt, 1990 wird eine Urne beigesetzt.
Ein Gedenkstein der Stadt Goslar hat die Inschrift „Ich war allein übriggeblieben. Jesaja 49, Vers 21. – Dem Andenken unserer jüdischen Mitbürger gewidment, die der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zum Opfer fielen. – Die Stadt Goslar“.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Goslar
- Adresse
- Glockengießerstraße
- Gemarkung
- Goslar
ÖPNV in der Nähe
- Goslar, Sieben Linden · 160 m
- Goslar, Bäckerstraße · 321 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)