Goslar, Stadt, Bergstraße, Pfalzgarten
Öffentliche Grünanlage als verbindender Stadtraum zwischen dem Gelände der Kaiserpfalz mit dem musealen Landschaftspark im Osten sowie der Bergstraße mit dem Klaustor im Westen als Zugang zur Altstadt. Nach der Entfestigung zunächst als allgemeines Gartengelände dienend und im östlichen Teil seit dem späten 19. Jahrhundert Nutzgarten des Kastellans, wurden nach dem Zweiten Weltkrieg eine Umnutzung und gestalterische Aufwertung verfolgt. Wohl erste Planungen gehen auf Karl Friedrich Wernecke, ausgebildeter Gartenarchitekt und Inhaber eines lokalen Gärtnereibetriebes zurück. Heute stellt sich die Anlage in der Tradition der Wallpromenaden des 19. Jahrhunderts und von Stadtgärten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts dar. Es handelt sich um eine langgestreckte, intensiv gestaltete Grünanlage, die von aufeinanderfolgenden und seitlich ergänzenden kleinen Räumen geprägt wird. Als besonderer Erlebnisbereich wurden die hier verlaufenden historischen Gewässer durch die Gestaltung erlebbar gemacht. Die in der typischen Gestaltungsmanier einer neuen Gartenkunst der sechziger und siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts gehaltene Gartenanlage ist in der damals gängigen Gehölzauswahl, den üblichen Wegebaumaterialien und Ausstattuingselementen überkommen.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Goslar
- Adresse
- Bergstraße
- Gemarkung
- Goslar
ÖPNV in der Nähe
- Goslar, Feuergraben · 146 m
- Goslar, Rammelsberg-Haus · 233 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)