BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Niedersachsen.App//DE
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VEVENT
UID:veranstaltung-18871@niedersachsen.app
DTSTAMP:20260906T154241Z
DTSTART:20261101T133000Z
DTEND:20261101T150000Z
SUMMARY:„Wir waren Sklaven ohne Rechte. Uns konnten sie schlagen und hung
 ern lassen.“ Zwangsarbeitende aus der Sowjetunion in Südniedersachsen |
  Eine Führung durch die Ausstellung
LOCATION:Markt 9\, 37073 Göttingen
DESCRIPTION:Eine Führung durch die Ausstellung „Auf der Spur europäisch
 er Zwangsarbeit“ mit Annegrit Berghoff\, Mitarbeiterin der Ausstellung\n
 \nDas Zitat in der Überschrift stammt von Nikolai Timofejewitsch Subanj\,
  der im September 1942 als 17-Jähriger aus der Ukraine nach Güntersen be
 i Göttingen zur Zwangsarbeit verschleppt wurde. Er war einer von mehr als
  2\,7 Millionen Menschen aus der damaligen Sowjetunion\, die zwischen 1941
  und 1944 im Deutschen Reich Zwangsarbeit leisten mussten. Die meisten kam
 en wie er aus der Ukraine. \n\nNach dem Überfall auf die Sowjetunion am 2
 2. Juni 1941 radikalisierte sich die Zwangsarbeiter*innen-Politik des NS-R
 egimes. Den Nationalsozialisten war klar geworden\, dass von einem „Blit
 zkrieg“ keine Rede mehr sein konnte: Der Krieg würde wesentlich länger
  dauern als geplant. Um die (Kriegs-)Wirtschaft in Deutschland aufrechtzue
 rhalten\, würden deshalb wesentlich mehr Zwangsarbeitende gebraucht. Ende
  Oktober 1941\, also vor 85 Jahren\, stimmte Adolf Hitler dem massenhaften
  Arbeitseinsatz von sowjetischen Kriegsgefangenen und Zivilist*innen im De
 utschen Reich zu. Zuvor hatte er aus rassistischen Gründen massive Vorbeh
 alte\, Menschen aus der Sowjetunion im Deutschen Reich einzusetzen. \n\nGa
 nze Dörfer wurden verschleppt\, es kam zu groß angelegten Menschenjagden
 . Für die sogenannten „Ostarbeiter“ – etwa die Hälfte waren Frauen
  – galten diskriminierende Sonderregelungen und eine Kennzeichnungspflic
 ht.\n\nIm Mittelpunkt der Führung stehen sowjetische Zwangsarbeitende\, d
 ie in südniedersächsischen Betrieben arbeiten mussten. Anhand ihrer Gesc
 hichten wird gezeigt\, wie im Zuge des deutschen Vernichtungskrieges gegen
  die Sowjetunion Millionen von Menschen ins Deutsche Reich verschleppt wur
 den – und was das für die Betroffenen bedeutete.\n\nFür Besucher*innen
  ist die Ausstellung außerdem von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet\n\nVerans
 talter: Göttingen Marketing GmbH\n\nEintritt: Der Eintritt zur Ausstellun
 g und zur Führung ist frei\, um eine Spende wird gebeten.\n\nhttps://nied
 ersachsen.app/stadt-goettingen/veranstaltung/wir-waren-sklaven-ohne-rechte
 -uns-konnten-sie-schlagen-und-hungern-lassen-zwangsarbeitende-aus-der-sowj
 etunion-in-suedniedersachsen-eine-fuehrung-durch-die-ausstellung-2026-11-0
 1
URL:https://niedersachsen.app/stadt-goettingen/veranstaltung/wir-waren-skla
 ven-ohne-rechte-uns-konnten-sie-schlagen-und-hungern-lassen-zwangsarbeiten
 de-aus-der-sowjetunion-in-suedniedersachsen-eine-fuehrung-durch-die-ausste
 llung-2026-11-01
END:VEVENT
END:VCALENDAR
