Wie Sklaven behandelt. Italienische Gefangene in Südniedersachsen | Eine Führung durch die Ausstellung
Wie Sklaven behandelt. Italienische Gefangene in Südniedersachsen Eine Führung durch die Ausstellung mit Jakob Fesca Ort: Ausstellungsraum, Godehardstraße 11, Göttingen Nach dem Sturz Mussolinis 1943 machte die deutsche Wehrmacht die italienischen Truppen handlungsunfähig. Ein Großteil der gefangenen Soldaten weigerte sich, an der Seite der Nationalsozialisten und Faschisten zu kämpfen. 700.000 Kriegsgefangene wurden als „Italienische Militärinternierte“ (IMI) deklariert und hunderttausend Zivilisten gerieten durch Razzien in Gefangenschaft. Der allergrößte Teil wurde nach Deutschland zur Zwangsarbeit deportiert. In unserer Führung werden zwei italienische Zwangsarbeiter vorgestellt. Erzählt wird von den Tätigkeiten, die sie verrichten mussten, von den Lagern, in denen sie untergebracht waren, und von den Gefahren, denen sie ausgesetzt waren. Berichtet wird aber auch über ihr Leben vor der Verschleppung und über die Art und Weise, wie sie nach der Befreiung mit ihren Erfahrungen umgingen. Für Besucher*innen ist die Ausstellung außerdem von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Veranstaltet von der Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. und der Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“
- Veranstalter
- Göttingen Marketing GmbH
- Ort
- 37073 Göttingen
- Eintritt
- Der Eintritt zur Ausstellung und zur Führung ist frei, um eine Spende wird gebeten.
- Website
- http://zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu/de/index-de.html
Quelle: Arnd Kohlmann, Niedersachsen Hub (Lizenz CC BY-SA)