Göttingen, Stadt, Untere Karspüle 1, Botanischer Garten
Der 1736 gegründete und mehrfach erweiterte Botanische Garten erstreckt sich beidseits des Ernst-Honig-Walls. Drei Walldurchgänge verbinden den Gewächshausbereich im Süden mit den ab 1795 angelegten Freilandanlagen nördlich des Walls. Den südöstlichen Bereich bildet das Arboretum, an das sich westlich das Alpinum mit Teich anschließt, welches durch geschwungene Wege erschlossen und durch einen Rest der einstigen Stadtmauer nach Norden abgegrenzt wird. Östlich davon liegt der "Historische Garten", der sich aus einem Kulturpflanzen-, Heilkräuter- und Unkrautbereich zusammensetzt. Der Kulturpflanzenbereich erinnert mit seinem geometrischen Grundriss und den Buchsbaumhecken an einen mittelalterlichen Klostergarten. An den Teich grenzt westlich der geometrisch gegliederte Evolutionsgarten (Botanische Systematik) mit Pergolen und kleinen Teichen. Südlich am Evolutionsgarten und dem Teich fließt der Reinsgraben entlang, der 1795 in ein Bett gefasst wurde und heimische Uferpflanzen beherbergt. Am westlichen Ausgang befindet sich der sogenannte Farnhang mit verschiedenen Farnarten und weiteren Schattenpflanzen.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Göttingen
- Adresse
- Untere Karspüle 1
- Gemarkung
- Göttingen
ÖPNV in der Nähe
- Göttingen Landgericht/Bahnhof · 592 m
- Göttingen Nikolausberger Weg · 252 m
- Göttingen Auditorium · 273 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)