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Göttingen, Stadt, Stadtwall zwischen Theaterstraße und Weender Straße (Ernst-Honig-Wall)

Stadtwall · Einzeldenkmal · Göttingen, Stadt

Der nordöstliche Teil des historischen Stadtwalls wird aus dem begrünten Wallkörper einschließlich Wallfuß und den historischen Stütz- und Einfassungsmauern gebildet. Auf der Wallkrone verläuft eine von einer zweireihigen Allee begleitete Promenade. An den ehemaligen Stadttoren bzw. späteren Straßendurchbrüchen senkt sich der Wallkörper rampenartig auf das Straßenniveau herab. Die markanten Wallknicke deuten auf die Lagen ehemals hier befindlicher Festungstürme.
Die Wallbreite ist im südlichen Bereich eingeengt durch den Bau des Deutschen Theaters. Westlich davon grenzt der Wallabschnitt an den Alten Botanischen Garten, dessen Relief und Grundriss noch Spuren des ehemaligen Festungsgrabens und eines Ravelins zeigt. Hier ist der Wallfuß streckenweise Bestandteil des angrenzenden Botanischen Gartens. Etwa in Verlängerung der Straße Untere Klarspüle ist in der feldseitigen Stützmauer der Gewölbegang zum ehemals vorgelagerten Ravelin „Kalte Herbergs-Schanze“ erkennbar. Die dies- und jenseits des Walls gelegenen Bereiche des Botanischen Gartens werden durch zwei gewölbte Tunneldurchlässe für Fußgänger verbunden.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Göttingen
Gemarkung
Göttingen

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)