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Göttingen, Stadt, Stadtwall zwischen Angerstraße und Nikolaistraße

Stadtwall · Einzeldenkmal · Göttingen, Stadt

Der südsüdwestliche Teil des historischen Stadtwalls besteht aus dem begrünten Wallkörper einschließlich Wallfuß und den historischen Stütz- und Einfassungsmauern mit Strebepfeilern und Konsolen, einer Bogenbrücke über den Leinekanal (mit Naturstein-Futtermauern zur Abstützung des Walls) und einem Fußgängerdurchgang. Auf der Wallkrone verläuft eine von einer zweireihigen Allee begleitete Promenade. An den ehemaligen Stadtpforten bzw. späteren Straßendurchbrüchen senkt sich der Wallkörper rampenartig auf das Straßenniveau herab. Besonderheit dieses Wallabschnitts ist der brückenartige Ein- und Durchlass des Leinekanals durch den Festungswall in die Altstadt und zusätzlich den direkt daneben erhaltenen Festungsturm, der später zu Wohnzwecken ausgebaut wurde (sog. Bismarcktürmchen. Östlich der Odilienmühle befindet sich im Bereich einer ehemaligen Eckbastion ein schmaler Walldurchgang. Einige Abschnitte der äußeren Stütz- und Einfassungsmauern zeigen Strebepfeiler und Konsolen. Verschüttete Zugänge deuten an, dass im Wallkörper teilweise gewölbte Hohlräume erhalten sind.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Göttingen
Gemarkung
Göttingen

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)