Göttingen, Stadt, Stadtwall zwischen Am Geismartor und Albanikirchhof
Der südöstliche Teil des historischen Stadtwalls wird aus dem begrünten Wallkörper einschließlich Wallfuß und den historischen Stütz- und Einfassungsmauern gebildet. Auf der Wallkrone verläuft eine von einer zweireihigen Allee begleitete Promenade. An den ehemaligen Stadttoren bzw. späteren Straßendurchbrüchen senkt sich der Wallkörper rampenartig auf das Straßenniveau herab. Die markanten ein- und auswärts führenden Wallknicke deuten auf die Lage ehemals hier befindlicher Festungstürme. Rückwärtig des Grundstücks Kurze-Geismar-Straße 24 befindet sich der ehemalige Durchlass des Rheinsgrabens. Zwischen Rheinsgraben-Durchlass und Albanikirchhof sind feldseitig im Cheltenhampark und am Schwanenteich Strukturen und Reste des alten Festungsgrabens erkennbar. Im Bereich Schwanenteich sind die Wallstützmauern besonders hoch erhalten (hier teilweise mit Schießscharten).
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Göttingen
- Gemarkung
- Göttingen
ÖPNV in der Nähe
- Göttingen Geismartor · 256 m
- Göttingen Friedrichstraße · 293 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)