Göttingen, Stadt, Saline Luisenhall, Gruppe baulicher Anlagen
Komplette in Betrieb befindliche Pfannensaline, die seit 1851 produziert. Zur Gesamtanlage gehören zwei holzverschalte Bohrtürme, Bohrturm I mit technischer Ausstattung und Wehranlage, Bohrturm II mit technischer Ausstattung und anschließendem ehemaligen Wirtschaftsgebäude, Generatorenhaus, ein Siedehaus mit einer großen Pfanne sowie Feuerungsanlage, ein weiters Siedehaus mit drei großen Pfannen und Feuerungsanlage, Reservoir für die Absatzbehälter, ein Schornstein, Trockenhaus mit technischer Ausstattung und eingebautem Schornstein, Salzlager (Altes Magazin) mit Resten der Verladerampe und Kleinverpackung, ehemalige Stellmacherei, ehemalige Schmiede, Verwaltungsgebäude, Arbeiterwohnhaus, Fabrikantenvilla mit Garten bzw. historischem Baumbestand und Allee zum Gartenpavillon. Die Bauten stammen überwiegend aus dem ausgehenden 19. und frühen 20.Jahrhundert. Zusätzlich gehören zur Anlage die Reste der historischen Pflasterung sowie die Reste der Gleisanlage und Teile des Bachlaufs des Gronebachs mit Wehranlage und Turbinenhaus. Für den heutigen, modernisierten Produktionsablauf wurde die Anlage durch Neubauten ergänzt.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Grone
- Adresse
- Greitweg 48
- Gemarkung
- Grone
ÖPNV in der Nähe
- Göttingen Saline · 107 m
- Göttingen Königsstieg · 353 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)