Göttingen, Stadt, Rosdorfer Weg 76, Erziehungsanstalt (int. Geb.-Nr. 2.1)
Zentrales Arbeitshaus der 1911-12 errichteten „Provinzialen Heil- und Erziehungsanstalt“ für Jugendliche, das ursprünglich die „strengste Abteilung“ enthielt, bestehend aus zwei vollständig voneinander getrennten Bereichen mit runden Schlafsälen (angeblich zur besseren Überwachung) und Tagesräumen. Dazwischen in der Mitte war das große Wärterzimmer für vier Wärter. Eingeschossiger, symmetrisch gestalteter verputzter Massivbau mit Walmdach auf gekrümmtem Gundriss, vis-à-vis zum Hauptgebäude, seitlich mit Rundfassaden endend; nach Osten zwei Eingangsvorbauten. Ein Oberlichtfenster im Dach kennzeichnet den für die Funktion wichtigen großen Arbeitsraum.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Göttingen
- Adresse
- Rosdorfer Weg 76
- Gemarkung
- Göttingen
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)