Göttingen, Stadt, Kerstlingeröderfeld, Ruine der Scheune von Gut Kerstlingeröderfeld
Ruine der ehemaligen Eckscheune von Gut Kerstlingeröderfeld, neu erbaut im 19. Jahrhunderts als zwei winkelförmig zueinander stehende Baukörper an der West- und Nordseite der Hofanlage an der Stelle eines Fachwerk-Vorgängerbaus als Massivbauten aus Kalkbruchsteinmauerwerk. Das Gut wurde bis 1961 als Pachthof genutzt und dann im Zusammenhang mit der Nutzung des Kerstlingeröder Felds als militärisches Manövergelände der Zieten-Kaserne zerstört. Eine erste Sicherung der malerischen Ruinen mit Betonabdeckung der Mauerkronen erfolgte schon zu Bundeswehr-Zeiten, die 1993 endete. Von der Eckscheune stehen noch aufragende Teile der Süd-, Ost- und Nordfassaden.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Göttingen
- Gemarkung
- Göttingen
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)