Göttingen, Stadt, Immanuel-Kant-Straße 44, Herman-Nohl-Schule
Herman-Nohl-Schule Ost, erbaut 1955-56 nach Entwurf des Göttinger Architekten Diez Brandi, als Teil des aus zwei Volksschulen bestehenden Ensembles.
Die Ostschule besteht analog zur Westschule aus einen nördlichen, zweigeschossigen Verwaltungs- und Klassentrakt, dem sich südlich über Laubengänge zwei Quertrakte mit je vier Klassen anschließen. Deren Besonderheit ist die ‚klösterliche‘ Separierung quadratischer, lichtdurchfluteter Klassenräume mittels je einem Garderobengang und einem intimen Hofgarten.
Die Architektur ist in der typischen Brandi-Weise betont schlicht gehalten, mit roten Sichtbacksteinfassaden und Satteldächern ohne Giebelüberstände. Besonders ausdrucksstark sind neben den Klassenräumen mit ihren Hofgärten die von Säulen getragenen Laubengänge mit ‚Brunnenhaus‘-Aufweitung und abgesetzten Toilettenhäusern. Im Inneren haben sich zahlreiche wandfeste Ausstattungsstücke der Erbauungszeit erhalten (Türen mit Beschlägen, Wandschränke, Treppen, Brunnenschale, Schullautsprecher usw.).
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Göttingen
- Adresse
- Immanuel-Kant-Straße 44B
- Gemarkung
- Göttingen
ÖPNV in der Nähe
- Göttingen Danziger Straße · 177 m
- Göttingen Ortelsburger Straße · 282 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)