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Göttingen, Stadt, Goßlerstraße (o.Nr.), Humboldtallee (o.Nr.)

Einfriedung · Einzeldenkmal · Göttingen, Stadt

Grundstücks-Einfriedungen der ehemaligen „Vereinigten Kliniken“, errichtet im Zusammenhang mit dem Erstausbau des Krankenhausgeländes ab 1884 in mehreren Abschnitten bis etwa 1906. Aus den 1880er-Jahren stammen die beiden langen repräsentativen Zier-Einfriedungen an der Goßlerstraße und an der Humboldtallee. Sie bestehen aus einem Sandsteinsockel mit quadratischen Backsteinpfeilern, die wiederum sandsteinerne Verdachungen tragen; dazwischen sind schmiedeeiserne Gitter eingespannt. Die Gestaltung der Pfeiler korrespondiert mit dem älteren Gebäudebestand des Krankenhauses, erkennbar anhand des gelben Klinkermauerwerks und braun glasierter Zierbänder. Tore und Einfahrten mit höher und breiter ausgebildeten Pfeilern erlauben Zugang auf das ehemals abgeschlossene Gelände; teilweise sind die bauzeitlichen Torgitter erhalten. Vor der 1906 fertiggestellten Augenklinik (Goßlerstraße 14) kam eine gestalterisch abgewandelte Einfriedung zur Ausführung, die jedoch die traditionellen Materialien der älteren Einfriedung aufgriff. Eine Besonderheit stellen die zur Straßenseite quer verlaufenden Mauerabschnitte im Süden (südlich von Goßlerstr. 10 und Humboldtallee 11) und im Norden (nördlich Goßlerstr. 12B) dar, die in als Natursteinmauern ausgebildet sind: Diese Mauerzüge zeugen von historischen Grenzen des Krankenhausgeländes.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Göttingen
Adresse
Goßlerstraße (o.Nr.), Humboldtallee (o.Nr.)
Gemarkung
Göttingen

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)