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Göttingen, Stadt, Geismar Landstraße 11, Einfriedungsmauer des Sternwarten-Gartens

Einfriedung · Einzeldenkmal · Göttingen, Stadt

Einfriedung des hauptsächlich mit der Sternwarte von 1803-16 bebauten großen Grundstücks im Norden (Zufahrt zum Sternwarten-Hof) und im Südwesten an der Geismar Landstraße. Der 1883 errichtete südwestliche Mauerzug an der Geismar Landstraße besteht aus Kalkbruchsteinen mit Sandsteinabdeckung, der gestuft dem leicht ansteigenden Gelände folgt. Im Ostbereich begrenzen Zierpfeiler eine Fußgängerpforte und eine Durchfahrt; deren Torgitter sind erneuert, unter Verwendung alter Gusseisenornamente. Der Verlauf der Einfriedungsmauern reicht bis eng an die Kanten der Sternwarten-Terrasse und das frühere „Magnetische Observatorium“ heran. Der Zweck der Einfriedungen des Grundstücks war auch, ein ungestörtes Beobachten und Forschen der Astronomen und Geophysiker zu ermöglichen, nachdem das Sternwarten-Gelände im 19. Jahrhundert von immer mehr Schaulustigen aufgesucht worden war.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Göttingen
Adresse
Geismar Landstraße 11
Gemarkung
Göttingen

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)