Göttingen, Stadt, Autobahnmeisterei Göttingen an der Kasseler Landstraße, Gruppe baulicher Anlagen
Autobahnmeisterei Göttingen, in Betrieb genommen 1937. Gebäudeensemble von Funktions- und Wohnbauten, mit gepflasterten Platzflächen und Einfriedungen. Die Autobahnmeisterei wurde ursprünglich 1937 als „Straßenmeistereigehöft Göttingen“ der ehemaligen Reichsautobahn Hannover-Kassel in Betrieb genommen, erbaut nach Plänen des Göttinger Architekten Ernst Hermann Bockemühl. Das Gebäudeensemble im Winkel zwischen städtischer Ausfallstraße und Autobahnauffahrt besteht aus drei verschiedenen Funktionsbereichen mit vier historischen Gebäuden: Im Westen befindet sich der von Dienstgebäude und Wagenhalle gerahmte, repräsentative Betriebshof mit einer bauzeitlichen Schmuckpflasterfläche und der Hauptzufahrt, im Südosten die langgestreckte Gerätehalle mit vorgelagerter Pflasterfläche, zu der eine separat von Osten erschlossene Splitt-Siloanlage gehört sowie im Nordosten ein Reihenwohnhaus mit Gärten für Bedienstete. Prägend für das Gesamterscheinungsbild sind die teilweise hohen Einfriedungs- und Stützmauern der Ostseite. Das gesamte Gehöft ist von Hecken eingerahmt, welche auch die Reihenhausgärten trennen.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Grone
- Gemarkung
- Grone
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- Göttingen Siekhöhe/Kauf Park · 166 m
- Göttingen Kauf Park-West · 187 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)