Göttingen, Leinekanal
Der Wasserverlauf wurde ursprünglich nicht nur zum Antrieb von Mühlen (erhalten: Stockleffmühle oder Große Mühle, Am Leinekanal 1 und Odilienmühle oder Kleine Mühle, Hospitalstraße 35 sowie Lohmühle, Lohmühlenweg 1), sondern auch von zahlreichen Handwerksbetrieben genutzt. In den Einfassungsmauern des Kanals sind einige Erschließungs-Treppchen für anliegende Grundstücke sowie historische Kanalisations-Auslässe erhalten. Im ehemaligen Reitstallbereich (östlich des Waageplatzes) weitet sich der Leinekanal charakteristisch auf und dürfte hier als Pferdeschwemme gedient haben. Dazu gehört auch die Rampe am Westufer südlich der Reitstallbrücke, die zum Wasser herabführt. (Schutzumfang: Gewässerverlauf mit historischen Einfassungsmauern - darin historische Auslässe, Treppchen usw. - sowie der Rampe an der Reitstallbrücke.)
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Göttingen
- Gemarkung
- Göttingen
ÖPNV in der Nähe
- Göttingen Bahnhof/ZOB · 463 m
- Göttingen Groner Straße · 111 m
- Göttingen Markt · 155 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)