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Göttingen, Bismarckstraße, Hermann Eckels Bank

Denkmal · Einzeldenkmal · Göttingen, Stadt

Sogenannte "Hermann Eckels Bank", errichtet 1909 als Gedächtnisbank auf Anregung des Göttinger Oberbürgermeisters Georg Merkel zum Andenken an den 1907 verstorbenen Göttinger Juristen, Politiker und Vorsitzenden des Bismarckturm-Baukomitees Hermann Eckels. Als entwerfender Architekt ist der Maurermeister Georg Rott überliefert. Die Gedächtnisbank steht rund 70 Meter südöstlich des Bismarcksturms an einer Wegegabelung und ist axial genau auf den Haupteingang des Aussichtsturms ausgerichtet, der sich von der Bank aus in Gänze bestens betrachten lässt. Der Bau besteht aus einer hohen, nischenartig geschwungenen Mauer mit sechs schießscharten-artigen Öffnungen, die sich mit einer eingestellten Steinbank auf den Bismarckturm ausrichtet. Die aus Buckelquadern errichtete Mauer nimmt formale Anleihen an den historischen Turm im malerischen Burgenstil auf, lässt aber durch die glatte, obere Decklage und die Ausbildung der Öffnungen bereits einen Übergang zum damals modernen Jugendstil erkennen (vgl. Jenners "Bismarckstein" von 1902-03). Über der Sitzbank ist eine Inschrift mit Jugendstil-Lettern eingelassen: "DEM ANDENKEN / AN / HERRMANN ECKELS".

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Göttingen
Adresse
Bismarckstraße
Gemarkung
Göttingen

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)