Gifhorn, Stadt, Cardenap 10, Cardenapsmühle
Nach dem Brand des Vorgängerbaus wurde die Cardenapmühle 1908 östlich des Cardenaps neu errichtet, als Industriemühle. Der dreistöckige Fachwerkbau steht auf einem massivem Erdgeschoss, unter nachträglich aufgebautem Satteldach. Mit Wasserkraft (Turbine von 1935) angetrieben, Turbinenhaus und Wehr angegliedert. Die Erweiterung der 60er Jahre sowie große Teile der technischen Einrichtung entfernt. Von den Metallsilos nur noch eines erhalten. Benachbart sind das Wohnhaus und weitere Nebengebäude. Möglicherweise handelt es sich um die bereits 1213 urkundlich erwähnte Mühle die in einer Schenkungsurkunde genannt ist und von Kaiser Otto IV dem Kloster Walle geschenkt wurde (Staatsarchiv Wolfenbüttel, Asseburger Urk.-B. I S. 58). Seither wurde aber mehrmals der Standort verändert.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Gifhorn
- Adresse
- Cardenap 10
- Gemarkung
- Gifhorn
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)