Geestland, Stadt, Bergstraße 2, St. Jakobi
Fünfjochige Saalkirche aus Backstein mit zweijochigem Chor und 5/8-Schluss unter Satteldach in Hohlpfannendeckung, am Chor mit Walmen. Im Westen hoher quadratischer Turm mit Dreiecksgiebeln darüber befindet sich ein oktogonaler spitzer Helm. Den Turm seitlich flankieren zwei runde Treppentürme unter Kegeldach. Alle Turmdächer sind heute in Kupfer gedeckt. An den Chor schließt südlich eine Sakristei an. Die Langhauswände und der Chor sind durch Strebepfeiler und Maßwerkfenster gegliedert. Im Inneren erfolgt der Raumabschluss durch Kreuzrippengewölbe; die Wände sind durch Dienste gegliedert. An der Westwand steht eine hölzerne Orgelempore. Errichtet 1859-61 von dem Architekten Simon Loschen, Bremen. 1990 wurden die historistische Wand- und Deckenbemalung, der Sternenhimmel im Chor, die Akanthusranken um die Schlusssteine und die Vorhangbemalung im Langhaus rekonstruiert. Die Ausstattung wurde 2006 neu gestaltet. Historisch bedeutsam sind zudem die achteckige Sandsteintaufe (um 1644) und die hölzerne Kanzel (19. Jahrhundert); der Orgelprospekt wurde 1861 von Johann Hinrich Röver, Beverstedt, errichtet.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Bederkesa
- Adresse
- Bergstraße 2
- Gemarkung
- Bederkesa
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)