Garbsen, Stadt, Calenberger Straße, Kirche Alt-Garbsen
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Klassizistischer Saalbau auf rechteckigem Grundriss in Backstein unter Walmdach, hohe Rundbogenfenster an den Langseiten zwischen breiten Ecklisenen, die Ostseite zweigeschossig unterteilt mit mittigem Eingang zur Sakristei. In den Saal integrierter, leicht aus der Westwand hervortretender Turm mit Kupferhaube. Weitgehend intakte bauzeitliche Innenausstattung, vierseitig umlaufende Empore auf toskanischen Säulen mit integriertem Kanzelaltar im Osten. Die dreitürmige Orgel auf der westlichen Empore wurde von 1680 von Gerd de Mare für die Marktkirche in Hannover gefertigt, befand sich zeitweilig in der Klosterkirche Marienwerder und wurde 1715 von dort nach Garbsen verkauft. Der Kirchenbau wurde 1844 von Friedrich August Ludwig Hellner als Ersatz für eine baufällige Kapelle entworfen und im Sommer 1845 vollendet. Der Turm und die Westfassade wurden erst zwischen 1905 und 1907 im Stil des holländischen Neobarock ergänzt bzw. überformt.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Garbsen
- Adresse
- Calenberger Straße
- Gemarkung
- Garbsen
ÖPNV in der Nähe
- Altgarbsen Kastanienplatz · 240 m
- Altgarbsen K.-Adenauer-Straße · 334 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)