Wasserwerk Poppenburg
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Als ab 1909 mit dem Bau der Anlage des Wasserwerkes Poppenburg, bestehend aus Wohnhaus, Maschinenhalle und Brunnenhaus, begonnen wurde, sollte mit einer Leitung aus dem Leinetal der erhöhte Wasserversorgungs-Bedarf Hildesheims befriedigt werden. Um die Wasserversorgung der anwachsenden Stadtbevölkerung, gestiegen auch durch erhöhten Bedarf in Gewerbe und Industrie, sicherzustellen, wich man in einem durchaus typischen Prozess in den ländlichen Raum aus. Eine dezidiert nicht industriell anmutende, sondern in Anlehnung an traditionelle Bauformen des ländlichen Raumes ausgeführte Architektursprache, die jedoch im Kern eine höchst industrielle, fortschrittliche Wasserkesselanlage verbarg, entstand. Sie wurde 1911 in Betrieb genommen.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Wülfingen, Nr. 50
- Gemarkung
- Wülfingen
- Baujahr
- 1909
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)