St. Marien-Kirche
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Verputzter Saalbau mit Eckquaderung unter am dreiseitigen Chorschluss im Osten abgewalmten Satteldach, Westturm in unverputztem Bruchstein mit Eckquaderung unter einem in ein Oktogon übergehenden schlanken Pyramidendach. Hohe Fenster am Langhaus mit Stichbögen, an der Nordseite des Chores ein Abgang zu einer Gruft der Familie Bock von Wülfingen. Die Kirche wurde 1769 anstelle eines mutmaßlich im Mittelalter errichteten Vorgängerbaus errichtet, der im Kern möglicherweise vorgotische Turm wurde 1842 mit neuer Westwand versehen und 1883/84 aufgestockt (eine Inschrifttafel nennt eine "Grundsteinlegung des Turms" zum 400jährigen Geburtstag Luthers). An der Südwand ist eine Gedenktafel von 1921 für Vermisste und Gefallene des Ersten Weltkriegs angebracht. Der spiegelgewölbte Innenraum des Langhauses besitzt eine Ausstattung des 18. Jh. mit Kanzelaltar und Taufengel sowie ein reich plastisch gestaltetes Sandstein-Epitaph für den 1596 verstorbenen Jobst Bruno Bock von Wülfingen.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Wülfingen, Nr. 214
- Adresse
- Leinestraße
- Gemarkung
- Wülfingen
- Baujahr
- 1596
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)