Dransfeld, Kirchstraße, St. Martini
Ältester Teil ist der querrechteckige Westturm, dessen Mauerwerk zum Teil noch mittelalterlich ist. Daran angesetzt ein steinsichtiger Bruchsteinsaal mit segmentbogenförmiger Apsis im Osten, unter ziegelgedecktem Walmdach. Fassaden an den Langseiten durch hohe rundbogige Sprossenfenster (am Ost- und Westende in doppelgeschossiger Anordnung) in neun Achsen gegliedert. Flachgedeckter Innenraum mit einer umlaufenden Emporenanlage auf dorischen Säulen. Die Decke über dem Altarraum wird von Säulen korinthischer Ordnung getragen. Schlichter Blockaltar, darüber die Kanzel in der Emporenbrüstung. Erbaut an Stelle eines gotischen Vorgängerbaus, der am 28. Januar 1834 abgebrannt war, nach Entwurf des hannoverschen Konsistorialbaumeisters Friedrich August Ludwig Hellner zwischen 1835 und 1838. Der achteckige Dachhelm des Turms stammt aus derselben Bauphase, die Buntglasfenster an der Ostseite hinter der Kanzel (die den betenden Jesus im Garten Gethsemane darstellen) wurden um 1900 gefertigt.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Dransfeld
- Adresse
- Kirchstraße
- Gemarkung
- Dransfeld
ÖPNV in der Nähe
- Dransfeld Immenstraße · 230 m
- Dransfeld Teichstraße · 233 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)