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Dannenberg (Elbe), Stadt, Altstadt, Gruppe baulicher Anlagen

Stadt (Baukomplex) · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Dannenberg (Elbe), Stadt

Die frühesten Besiedlungsspuren Dannenbergs reichen in das 9. Jahrhundert zurück. Die Burg Dannenberg ist erstmals 1153 erwähnt. Sie wurde auf einer künstlich aufgeschütteten Sandinsel an der Jeetzel errichtet. Später lag hier die landesherrliche Nebenresidenz Schloss Dannenberg auf dem heutigen Amtsberg. Die Innenstadt von Dannenberg entwickelte sich im Mittelalter (erstmals urkundlich erwähnt 1293) westlich der Burg um den Markt (Am Markt) herum, die Bebauung des von Südwest nach Nordosten verlaufenden Hauptweges aus Mühlentor - Lange Straße - Am Markt - Marschtorstraße verdichtete sich zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert. Der Markt liegt im Vergleich zu den übrigen Straßen ebenfalls leicht erhöht: Die Wahl dieses Ortes als Siedlungskern hängt sicher mit wiederkehrenden Hochwassern der Jeetzel zusammen. Im Süden gibt es keine Seitenstraßen, im Norden finden sich einige kurze Nebenstraßen, hier liegt auch der Kirchplatz mit der Stadtkirche St. Johannis. Das Gebiet der Altstadt schließt im Norden am Ufer der Jeetzel. Die Bebauung besteht - nach einem verheerenden Stadtbrand von 1608 - überwiegend aus zur Straße giebelständigen Fachwerk-Gebäuden des 17. bis 20. Jahrhunderts auf langen Parzellen.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Dannenberg-Elbe
Gemarkung
Dannenberg-Elbe

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)